Matrosenhunde

Bildschirmfoto 2017-05-26 um 17.52.15

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

http://matrosenhun.de/

Zwischen zwei Ausdrucksformen, zwischen Worten und Zeichnungen, entspinnt sich die Möglichkeit eines Dazwischens. Grenzen werden ausgelotet, Beobachtungen getätigt, ein Dialog findet statt. Ein Dialog, der keiner Erklärung bedarf, ein Geschichtenerzählen ohne Gebrauchsanweisung. Matrosenhunde suchen und finden und verweben Erlebnisse mit den jeweils subjektiven eigenen Gedanken, Gefühlen und Erinnerungen. Es geht um das Hineinspüren in unterschiedlichste Zusammenhänge und das Fassbarmachen, zwischen den Zeilen, im Strich der Zeichnung, in einem Zwischenraum von Bild und Text.
Die Grafikerin und Illustratorin Fine Heininger ist für die Bilder zuständig, die Texterin und Autorin Madeleine Penny Potganski für die Worte. Eine Zeichnung antwortet auf einen Satz – und umgekehrt, es entstehen fragmentarische Verbindungen, ein Dialog aus Bild und Text, der eine weitere Ebene öffnet, 1+1=3.
Den Augenblick einfangen, sein persönliches Gesicht, seine beispielhafte Wiederkehr, die Atmosphäre einer Begegnung mit einem Stück Realität: Matrosenhunde erweitern Horizonte, liegen mit dem Fernglas auf der Lauer, besiedeln weiße Flecken auf der inneren Landkarte, notieren die kleinen und großen Alltäglichkeiten.
Matrosenhunde sammeln unterwegs Puzzleteile und fügen sie zusammen. Momentaufnahmen überlagern sich und werden neu verknüpft. Worte und Bilder suchen die Möglichkeit einer Erzählung: die geheime Poesie der Dinge.